Kaufnebenkosten sind die Kosten, die beim Kauf einer Immobilie zusätzlich zum Kaufpreis anfallen: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler.
In den meisten Bundesländern ist die Grunderwerbsteuer der größte Einzelposten. Für Notar und Grundbuch zusammen rechnet man häufig mit rund 1,5 bis 2 % des Kaufpreises, bei der Maklerprovision darf ein privater Käufer von Wohnungen und Einfamilienhäusern seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte tragen (§§ 656c, 656d BGB).
Banken finanzieren Nebenkosten ungern mit. Viele erwarten, dass sie aus Eigenkapital bezahlt werden. Die Grunderwerbsteuer gehört deshalb früh in die Kalkulation. Den genauen Betrag für dein Bundesland zeigt der Rechner.